IMPULSE ZU DIGITALITÄT UND DISKRIMINIERUNGSKRITIK IM KUNSTUNTERRICHT
herausgegeben von Anna Kreysing & Marley Schlarb
2026
PUBLIKATION
Die entwickelten Materialien richten sich an Lehrkräfte des Faches Kunst und dienen als Vorbereitung auf den Unterricht in der Mittel- und Oberstufe. Es handelt sich um Impulse, die im Rahmen des Projekts ComeArts zur Entwicklung von Fortbildungsmaterialien für Kunstlehrkräfte entstanden sind und darauf abzielen, kunstpädagogische Bildungsprozesse im Kontext einer durch Digitalität veränderten Kultur zu reflektieren und anzuleiten. Sie greifen aktuelle Themen zu Digitalität und Diskriminierungskritik auf. Sie sind dafür gedacht, Verbindungen von Werken der Kunst der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit zu Medienphänomenen, zu Digitalität oder Social Media aufzuzeigen. Es werden künstlerische Arbeiten vorgestellt und kunst- und medientheoretische Fragestellungen erörtert, die als Anregung für den Unterricht genutzt werden können.
Die Sammlung „KUNST MACHT MEDIEN“ dient als Ideenquelle für einen Kunstunterricht, der sich vor dem Hintergrund einer Kultur der Digitalität in Teilen wandelt. Ziel ist es, gestalterisches Tun, künstlerisches Denken und die Sensibilisierung der Wahrnehmung für eigene Gestaltungen und die Gestaltungen anderer zu stärken. Nicht erst in einer Kultur der Digitalität entstehen künstlerische Werke, die die Medienspezifizität selbst thematisieren oder integrieren. Aus diesem Grund ist diese in der Rezeption von Werken der jüngeren Gegenwart auf besondere Art und Weise mitzudenken; der Bezug zu neuen Medien findet in der Kunst selbst statt, darüber hinaus kann er durch die Integration von Techniken auch als Erweiterung des Gestaltungsrepertoires verstanden werden. In beiden Fällen dient er als Motivation, da häufig eine enge Verknüpfung zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen herstellbar ist.
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